Zum Hauptinhalt springen
Über 10.000 zufriedene Kunden
Garantiert ohne Zusätze
100 % naturbelassen
Über mich und meine Bienen
Über mich und meine Bienen

Imkerei Friederich in Weingarten in der Pfalz

Ich habe viele Jahre als MTLA (Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin) in der Pathologie und Histologie gearbeitet – ein Beruf, der Präzision, Verantwortung und einen geschulten Blick verlangt.

Nach der Geburt meiner beiden Kinder suchte ich einen Ausgleich – und fand ihn in der Imkerei. Aus ein paar Völkern wurde schnell eine echte Leidenschaft.

Mit der Zeit wuchs der Wunsch, mehr daraus zu machen. Also habe ich den Schritt gewagt und meine Hobbyimkerei zu meinem Beruf gemacht. Heute arbeite ich mit großer Freude mit meinen Bienen und produziere hochwertige, naturbelassene Honige – im Einklang mit der Natur und mit viel Liebe zum Detail.

Silke Friederich

Die Faszination Imkerei

Als ich mit der Imkerei begann, hatte ich mit Bienen oder Insekten im Allgemeinen kaum Berührungspunkte, weder privat noch beruflich. Anfangs ging ich davon aus, dass die Welt der Bienen überschaubar sei und sich dieses Hobby relativ schnell „durchschauen“ ließe. Heute weiß ich: Das Gegenteil ist der Fall. Bereits nach wenigen Jahren, zahlreichen Seminaren, Workshops und Fachbüchern wurde mir klar, dass die Imkerei keine Grenzen kennt, weder aus wissenschaftlicher Sicht noch aus praktischer Erfahrung. Selbst nach Jahrzehnten wird man immer wieder Neues entdecken, hinterfragen und lernen. Genau das macht die Imkerei für mich so einzigartig und faszinierend.

Mein Weg zur eigenen Imkerei

Die Frage „Wie kommt der Honig eigentlich ins Glas?“ hat mich lange beschäftigt. Als sich die Gelegenheit bot, einen Infotag des Lehr- und Züchterrings der Kreis- und Umgebungsimker Lustadt e. V. zu besuchen, nutzte ich die Chance, mir die Imkerei aus nächster Nähe anzusehen.

Schon nach kurzer Zeit war mir klar: Das ist mein Hobby. Mit einem Ableger, den ich vom Verein geschenkt bekam, begann meine eigene Imkerei. Nach zwei Jahren entschied ich mich bewusst für die Arbeit mit der 12er Dadantbeute mit angepasstem Brutraum, da diese Betriebsweise besonders bienengerecht und nachhaltig ist.

Imkerei & Naturschutz – Mehr als nur Honig

Ein großer Reiz der Imkerei liegt für mich darin, der Natur etwas zurückzugeben. Etwas, das vielerorts still und leise zu verschwinden droht. In meiner Kindheit und Jugend wurde ich oft vom lauten Vogelgezwitscher geweckt. Damals empfand ich es eher als störend. Heute wünsche ich mir dieses „nervige Federvieh“ zurück, besonders hier auf dem Land. Denn ohne ausreichend Nahrung können Vögel ihren Nachwuchs nicht großziehen, und ohne Nachwuchs verschwindet eine Art langfristig. Durch meine Bienen entsteht zumindest ein kleines Nahrungsangebot, das auch anderen Tieren zugutekommt. Selbst wenn ich es anfangs etwas makaber fand, für Schwalben ein sogenanntes „Fly-Inn“ aufzustellen, wurde mir schnell klar: Ohne die Bienen gäbe es diese Nahrung gar nicht.

Was jeder für die Natur tun kann

Nicht jeder muss mit der Imkerei beginnen, um einen Beitrag zum Naturschutz zu leisten. Schon kleine Veränderungen im eigenen Garten können viel bewirken. Wir leben heute in einer Zeit, in der Gärten zunehmend unter Folien, Steinen und kurzgeschnittenen Rasenflächen verschwinden. Dabei reicht es oft schon aus, vermeintliches „Unkraut“ wie Eselsdisteln oder Mariendisteln einfach einmal stehen zu lassen – und zu beobachten, wer sich dort einfindet. Viele dieser Pflanzen sind nicht nur wertvolle Nahrungsquellen für Insekten, sondern auch Heilpflanzen. Die Mariendistel wirkt beispielsweise herz- und leberstärkend. Nach der Blüte können die Blütenköpfe aufgeschnitten, die Samen entnommen und gemeinsam mit Ursteinsalz oder Meersalz im Mörser zerkleinert werden. Dieses Distelsalz lässt sich wie jedes andere Salz ganz normal zum Kochen verwenden.